Bergdoktor“ Hans Sigl zwischen New York, Dubai, Schwarzenegger und L.A. / Hollywood

Der „Bergdoktor“ Hans Sigl ist in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernweh-Park“ augenommen worden. Die Ehrung fand vor seiner Vorstellung in der Komödie im Bayerischen Hof München statt. Dazu signierte der Publikumsliebling ein Star-Schild und verewigte sich mit seinen Händen, ähnlich wie in Hollywood, in feuchten Ton.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer: „Gerne beteiligte sich der sympathische und sehr nette Schauspieler an der Aktion, damit symbolisch die Hand zu heben gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt. Er war von dem völkerverbindenden Friedensprojekt so begeistert, dass er den Wunsch äußerte, neben dem Standardspruch noch seinen Lieblingssatz auf das Schild zu drucken: „Let love rule“ – Laß die Liebe herrschen“.Dabei kam man zu dem Schluss, dass dies eigentlich als Kernsatz die Ideologie und Botschaft des Fernweh-Parks nicht besser unterstreichen könnte. Wenn man das praktizieren würde, würde die Welt ganz anders aussehen.“

Ein besonderes Erlebnis am Rande: Als es nach der Ehrung noch private Fotos mit dem Schauspieler gab und sich Beers Ehefrau Erika neben dem 1,90 Meter großen Schauspieler wie ein Zwerglein vorkam, war Sigl von dem anfangs aus Spaß gemachten Vorschlag, sich auf den Kamerahocker zu stellen so angetan, dass er darauf bestand, das auch wirklich so zu praktizieren. Und so gibt es ein entsprechendes Bild, zu sehen in der großen Bilderstory mit Video auf der Fernwehpark Homepage http://www.fernweh-park.de

Hans Sigl verkörpert seit 2008 in der ZDF/ORF Fernsehserie die Titelrolle des Bergdoktors Martin Gruber im idyllischen Bergdorf Ellmau am Wilden Kaiser und begeistert damit ein Millionenpublikum. Der Publikumsliebling ist aber auch TV-Moderator und präsentierte u.a. die große Silvesterparty am Brandenburger Tor und die „Starnacht“. am Wörthersee.  

Doch um was geht es im Fernweh-Park überhaupt, der mittlerweile die Touristenattraktion in Oberfranken ist und weltweite Beachtung gefunden hat?

Im Kopfkino um die Welt
Traumreisen und magische Städtenamen direkt an der Verkehrsader A9 zwischen München und Berlin. Im Fernweh-Park der oberfränkischen Marktgemeinde Oberkotzau bei Hof wird die Geografie außer Kraft gesetzt. New York liegt direkt neben Reit im Winkl, von Rio bis Dubai sind es nur wenige Fußschritte, „Kangaroos next 10 km“ warnen Verkehrsschilder und die legendäre Route 66 startet gleich hinter Hamburg. Beim Bummel durch den „Schilderwald“ in dem generationsübergreifenden Freizeitgelände „Summa-Park“, einer ehemaligen Fabrikbrache an der Schwesnitz, erlebt der Besucher ein Wechselbad exotischer Gefühle. Man geht auf Zeitreise, springt von Hamburg über Honolulu nach Singapur oder L.A. Denn mit Blick auf die exotischen Städtenamen aus aller Welt kann man, so Initiator Beer, optisch, gedanklich und emotional, sozusagen im Kopfkino, eine Reise um die Welt antreten – und das in wenigen Schritten.

So verewigen sich Touristen aus der ganzen Welt, auch animiert durch zwei Kulturtafeln an den Autobahnen A9 und A93, in dem völkerverbindendem Projekt an dort installierten Pfählen mit Ortsschildern, Straßenschildern, Autokennzeichen und individuellen Schildergrüssen. Ein Feuerwerk von Fernweh und Reisefieber auf bislang über 5000 Schildern aus der ganzen Welt.

Das Original steht in Kanada, in dem kleinen Ort Watson Lake, mit ca. 70.000 Schildern aus aller Welt. Klaus Beer, Weltenbummler und Reisedokumentarfilmer, entdeckte das Schildersammelsurium bei Dreharbeiten und brachte die Idee nach Deutschland. Siebzehn Jahre stand es in Hof. Doch dort hatte man kaum Interesse daran, während sich andere Städte und Orte darum rissen. So sollte es nach Berlin oder in den Kurpark von Bad Steben gehen. Der Markt Oberkotzau, 8 km von Hof entfernt, jedoch bewies Weitblick und holte es 2018 zu sich, wo es völlig neu installiert wurde, mit Showbühne, Amphitheater und großen Parkplätzen davor. Heute fahren Stars und Fernsehteams durch Hof durch und machen Halt in dem knapp 6000 Seelennest, mit dessem Alleinstellungsmerkmal der Ort weltbekannt wurde. Über 1500 Presseberichte sind mittlerweile darüber erschienen. Weltweit. Medien, Stars und Fernsehteams geben sich dort die Klinke in die Hand

Weltweit einmalig
Denn: der Fernweh-Park ist nicht nur buntes Blech auf Holz. Er hat eine Botschaft, die es in Watson Lake nicht gibt. Und gilt darum als weltweit einmalig. In Kanada wird alles kreuz und quer an Pfosten genagelt. Ortsschilder, Straßenschilder, Elchgeweihe, Goldschürfpfannen, Wanderschuhe. „Ein charmantes Chaos“, wie Beer sagt. Unser Projekt in Deutschland steht gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, gegen Rechtsextremismus und für eine friedvollere Welt. Auch für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde. „Wir haben nur die eine, keinen Planet B.“, so Beer, der seit 40 Jahren mit der Filmkamera rund um den Erdball unterwegs ist und nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis spricht. 

„Durch meine Reisen in der Welt weiß ich, wie wunderschön unser blauer Planet ist und wie dumm der Mensch, der durch Krieg, Terrorismus, Macht- und Geldgeilheit soviel Leid über Unschuldige bringt. Deshalb steht der Fernweh-Park als Mahnmal, zum Nachdenken, Umdenken.“ Und ist Pate der Wunsiedler Hauptschule „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Viele Stars stehen mit ihren bekannten Namen hinter der Ideologie. So gilt das Projekt trotz weitaus weniger Schilder als in Watson Lake als weltweit einmalig. „Denn die Themen, die es transportiert sind heute aktueller denn je. Leider“, so Beer.

Über 500 Stars
Bis heute sind im „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks über 500 Stars aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport mit signierten Star-Schildern zu sehen. Sie alle heben damit und mit ihren Handabdrücken in Ton alá Hollywood symbolisch die Hand gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt. Darunter Namen wie Arnold Schwarzenegger, Kevin Costner, Denzel Washington, Cher, Siegfried & Roy, Audrey Landers,  Armin Mueller-Stahl, Mario Adorf, Veronica Ferres, Helene Fischer, Thomas Gottschalk, Günter Jauch, Vitali und Wladimir Klitschko, Chris Norman, Bonnie Tyler bis zu Status Quo, Uriah Heep, die Scorpions, Frau Dr. Auma Obama, Joachim Gauck und dem Dala Lama. Die Liste der who is who ist ellenlang.

Boulevard der Humanität

Doch Beer vergibt auch Star-Sterne, wie auf dem weltberühmten Walk of Fame in Hollywood, an prominente Persönlichkeiten, die sich in ganz besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagieren. Bisherige Star-Stern Würdenträger sind u.a. Karlheinz Böhm, Pierre Brice, Sarah Connor, Hans-Dietrich Genscher, Henry Maske und Peter Maffay

HOLLLYWOOD in Oberfranken

Während  der Initiator und seine Crew die Stars backstage von Konzerten, Fernsehshows, am Set bei Filmdreharbeiten oder bei Filmpremieren trifft, müssen Stars, die einen Stern erhalten, persönlich auf den roten Teppich auf der Showbühne des Amphitheaters kommen. Oder drücken dort ihre Hände hollywoodlike in feuchten Ton. In diesem Fall jedoch als symbolisches Heben der Hände gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt. Denn der Fernweh-Park ist nicht nur eine Touristenattraktion, sondern versteht sich als völkerverbindendes Friedensprojekt. Errichtet an einem, so Beer, „magischen Datum“, am 9.11.1999, zehn Jahre nach dem Fallen der Mauer, als Zeichen für grenzenlose Freiheit und für Völkerverständigung. 

Der 1. Star im „Signs of Fame“ war übrigens Gunter Emmerlich der 1999, als die ersten Pfosten an der Saale in den Himmel ragten spontan sagte: „Da mach ich mit. Ich liebe bunte Vögel“ – und meinte damit den Initiator. Und er lag richtig. Heute hat das Projekt in dem 4000 Seelenort mit dem schon mal lustigen Namen „Oberkotzau“ internationale Anerkennung erhalten.

Ich glaub, mich trifft der Schlag…“
Und wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, können die Besucher des Fernweh-Parks dort die Stars treffen, die immer wieder das Projekt besuchen. So trifft die Touristen, so Beer, „immer fast der Schlag“, wenn sie im Fernweh-Park plötzlich Peter Maffay, Christine Neubauer, Kerstin Ott, „Calli“ Calmund, Santiano, Kaya Yanar, Axel Prahl, dem deutschen Astronauten Ulf Merbold, Marianne Sägebrecht, Stefanie Hertel, Fools Garden, Marie Luise Marjan, Nicki, Fredl Fesl, Markus Maria Profitlich, „Besserwisser“ Sebastian Klussmann, Joe Bausch, Ilja Richter, Katharina Wackernagel, Sascha Grammel und vielen anderen prominenten Persönlichkeiten aus Musik, Film und TV gegenüberstehen. Bülent Ceylan hat sogar spontan die Schirmherrschaft über das Friedensprojekt übernommen. Ziel des umtriebigen Initiators: Sylvester Stallone und Barack Obama. Und fügt schmunzelnd hinzu: „Danach gehe ich in Fernwehpark Rente…“

Traumreise unvergesslich machen
Übrigens: Besucher können ihre Traumreise, ihren Traumurlaub, unvergesslich machen, indem sie sich im Fernweh-Park mit einem Ortsschild von ihrer Reise verewigen. Dieses erhält man auf den Rathäusern in der Welt. Bei der Schildübergabe erhält man ein kostenloses Fotoshooting, eine Bilderstory auf der Fernweh-Park Homepage und einen Pressebericht für die Zeitung, aus der das Schild stammt.

Lustige Ortsnamen
Eine spezielle Zugabe für die Besucher sind eine Sammlung von über 150 kuriosen und lustigen Ortsnamen über die man nicht nur staunen, sondern sich kringelig lachen kann.
Besonders die „Hardcorecke“, wie Beer sie lachend bezeichnet, wie „Tittenkofen“, „Pups“„Pissen“, und das sind noch die harmlosesten, sind der Renner. Ein männlicher Besucher: „Da würde ich gern wohnen“ und zeigt auf die Ortstafeln mit den Namen „Bierkeller“ und „Kneipe“. Seine Frau dagegen ist begeistert von den Namen „Kaffeekanne“ und „Kuchen“.

Neben der meterlangen Wand aus deutschen gelben, kuriosen Ortstafeln, stechen auch drei Weiße mit blauem Rand hervor. Diese stammen aus Österreich und tragen Namen wie „Kirchschlag in der Buckligen Welt“, „Hühnergeschrei“ und „Fucking“, das erst kürzlich in „Fugging“ umgetauft wurde – weil es so oft geklaut wurde. Aber auch das längste Ortsschild Deutschlands ist vorhanden mit dem Namen „Schmedeswurtherwesterdeich“. Über allem aber thront der längste Ortsname Europas, das der Schlagersänger Ross Antony aus seiner Heimat Wales mitgebracht hat. Es trägt den unaussprechlichen Namen: „Llanfairpwll¬gwyngyllgogery¬chwyrndrobwll¬llantysilio¬gogogoch“, was das übersetzt in Deutsch heißt, ist auf der Fernwehpark Homepage zu erfahren.

Starmuseum geplant

Bleibt anzumerken, dass sich mittlerweile die Regale mit zentnerschweren gebrannten Tontafeln von Handabdrücken der Stars unter der Last regelrecht biegen. Denn Oberkotzau sucht noch nach einem geeigneten Gebäude zum Ausstellen der über 400 Handprints, signierten Gitarren und vieler weiterer persönlichen Gegenstände von Stars aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport..
Ausführliche Bilderstories mit Videos über das Projekt und Stars findet man auf der Fernweh-Park Homepage http://www.fernweh-park.de.


Unser Bild zeigt „Bergdoktor“ Hans Sigl bei der Handprint-Aktion mit Initiator Klaus Beer in der Komödie des Bayerische Hofs in München.

Text/Bild: Klaus Beer, Initiator/Gründer des Fernwehparks

Von Admin